• 17.01.2018 16:06

    Fast 50 % Verlust in 4 Wochen: Der Bitcoin-Crash ist gut für Gold

    Jetzt ist es wirklich passiert. Jetzt ist der Bitcoin-Crash da. Und wie ich es erwartet habe ging es schnell – sehr schnell. Erst vor rund einer Woche schrieb ich Ihnen an dieser Stelle:

    „Doch jetzt ist der Bitcoin-Hype auch erst einmal zum Stillstand gekommen. Das zeigt der Blick auf die Entwicklung beim Bitcoin in den vergangenen 4 Wochen. Hier tritt der Preis nicht nur auf der Stelle – er gibt sogar nach und bringt es auf ein Minus von knapp 6%. Ein anderes Investment hat hingegen im gleichen Zeitraum wieder klar an Boden gewonnen: Gold bringt es auf Sicht von 4 Wochen auf einen Zuwachs von rund 6 %.“

    Wie gesagt diese Einschätzung ist etwas mehr als eine Woche alt. Und seitdem ist viel passiert. Vom hoch Mitte Dezember bis jetzt ist der Bitcoin Preis um knapp 40 % eingebrochen. Gleichzeitig hält sich Gold weiterhin solide, mit einem Plus von rund 6 % auf Sicht der vergangenen 4 Wochen.

    Es ist wieder so etwas wie Normalität eingekehrt an den Finanzmärkten. Das sehen Sie auch daran, dass negative Meldungen rund um das Thema Bitcoin wieder massiven Einfluss auf die Preisbildung haben. So tauchten in der vergangenen Woche schon Meldungen auf, wonach Südkorea ein mögliches komplettes Verbot von Krypto-Währungen plant. Weitere Länder kündigten zumindest Einschränkungen für den Handel mit Kryptonwährungen an.

    Mögliche Verbote für Bitcoin lassen den Kurs einbrechen

    Dazu passten dann auch noch Meldungen von Seiten der Bundesbank, wonach der Handel mit den neuen digitalen Währungen zumindest stärker reguliert werden soll. Bis jetzt ist das noch ein wildes Feld auf dem vor allen Dingen auch viel Geld in dunklen Kanälen gewaschen wird. Genau hier wollen die Aufsichtsbehörden einschreiten und das weiter unterbinden.

    Spannend wird tatsächlich sein, wie die Profis am Markt sich weiter positionieren. Das Preishoch bei Bitcoin fällt fast zeitgleich zusammen mit der Einführung von Bitcoin-Futures an der Optionsbörse in Chicago. Seitdem haben große Spekulanten wie Hedgefonds die Möglichkeit, auch auf fallende Notierungen bei den Kryptonwährungen zu setzen. Nach dem heftigen Absturz in den vergangenen Wochen sieht so aus, als ob die Profis fast nur darauf gewartet hätten.

    Eine positive Auswirkung für den Goldmarkt hat es in vergangenen Wochen auf jeden Fall gegeben. Parallel zum steigenden Goldpreis sind auch die Notierungen der Goldminenaktien wieder deutlich angestiegen. Für mich sieht das fast so aus, als ob spekulative Gelder beim Bitcoin abgezogen wurden und jetzt wieder in Rohstoffaktien investiert werden – das ist auf jeden Fall ein positives Signal, denn der Goldpreis hat mit dem Plus von 6 % zuletzt gezeigt, dass hier noch Luft nach oben ist.

    Und das gilt auch für viele aussichtsreiche Goldminenwerte, die in den vergangenen Monaten eher auf der Stelle getreten sind oder sogar an Wert verloren haben. Viele Investoren schauen immer auf Aktien mit Aufholpotenzial und genau hier kommen jetzt viele Minenwerte ins Spiel. Sie sehen: Das neue Jahr beginnt turbulent – aber Sie können sicher sein, das ich für Sie den Überblick behalten werde.

  • 16.01.2018 18:21

    Donald Trump: Das ist die Bilanz aus Anlegersicht

    Auch wenn es uns allen viel länger vorkommt: Donald Trumnp ist in diesen Tagen erst seit einem Jahr im Amt. In der Zeit ist extrem viel passiert – jedenfalls medial hat Donald Trump für sehr viel Wirbel gesorgt. Wenn es dann tatsächlich darum geht, was denn als zählbarer Erfolg seiner Amtszeit bisher übrig bleibt, dann ist das nicht viel.

    An den Finanzmärkten hat aber zuletzt die Steuerreform für viel Wirbel gesorgt – und die Kurse klar angetrieben. Gleichzeitig hat der US-Dollar in den vergangenen Monaten im Verhältnis zum Euro deutlich an Wert verloren.

    Das ist erst einmal positiv für die US-Unternehmen, denn bei einem schwächeren Dollarkurs werden US-Waren für das Ausland attraktiver – zumindest vom Preis her. Ob das aber allein ausreicht, um den US-Export anzukurbeln wird sich noch zeigen müssen.

    Klar ist aber auch: Donald Trump ist in seinem Verhalten schwer einzuschätzen – doch die Finanzmärkte haben darauf zuletzt sehr gelassen reagiert. Und das ist eine gute Entwicklung, denn auch der Einfluss eines US-Präsidenten ist irgendwie begrenzt.

    Trump sei Dank: Aktien haben Gold klar abgehängt

    Und wenn ich jetzt auf die Entwicklung des Goldpreises in den vergangenen 12 Monaten schaue, fällt mir eins ganz klar auf: Grundsätzlich ging es nach oben mit einem Plus von mehr als 10% – aber die Schwankungen waren doch deutlich größer als am Aktienmarkt. Und dort ging es auch viel stärker nach oben. Beispiel S&P500 Index: Der hat eine 12-Monats-Perfoprmance von knapp 23% und das mit extrem kleinen Schwankungen. Es bleibt wirklich spannend für den weiteren Jahresverlauf – denn die Aktienkurse notieren auf Rekordniveau und der Goldpreis ist noch weit davon entfernt.

    Grundsätzlich möchte ich aber zum Phänomen Donald Trump noch sagen: Viele von uns mussten in den vergangenen 12 Monate umdenken – da schließe ich mich gerne ein. Bevor Trump ins Weiße Haus einzog dachte ich noch: Das wird sich alles wieder beruhigen – wenn er erst die Würde des Amtes spürt.

    Nun, wir wissen alle: Es ist viel schlimmer gekommen als gedacht. Trump führt die mächtigste Volkswirtschaft der Welt wie eines seiner Unternehmen. Wer nicht mitmacht, wird einfach ausgetauscht. Hinzu kommen massive Entgleisungen, die dem Amt überhaupt nicht entsprechen.

    Aber in Umfragen wird US-Präsident Donald Trump noch immer massiv unterstützt. Das sagt uns viel über das Stimmungsbild in den USA. Wer einfache Antworten bietet, wird aktuell bevorzugt. das gilt auch für viele europäische Länder. Eins wird es 2018 bestimmt nicht mit Donald Trump: Langweilig. Aber auf die vielen Überraschungen hätte ich bis jetzt schon gerne verzichtet.

  • 15.01.2018 16:10

    Goldpreis startet durch

    Der Goldpreis startet weiter durch und nimmt Kurs auf die Marke von 1.350 Dollar pro Unze. Das ist auf jeden Fall positiv. Doch wenn Sie in Deutschland Gold kaufen, macht sich der Preisanstieg bislang gar nicht so stark bemerkbar. Erfahren Sie heute, woran das liegt.

    Gerade beim Gold macht sich der Währungseinfluss stark bemerkbar. Und gerade aktuell verliert der US-Dollar gegenüber dem Euro deutlich an Wert: Ein Wertverlust von fast 4% in einem Monat ist da ein klares Signal. Dennoch ist es eben so, dass Gold erst einmal in Dollar notiert.

    Und hier steht ein 52-Wochen-Hoch von 1.346 Dollar zu Buche. Diesen hohen Preis mussten Investoren am 10. September 2017 für die Feinunze bezahlen. Hier sehen Sie ganz klar, dass nur noch wenige Dollar fehlen bis zu diesem Wert.

    Ganz anders sieht die Bilanz für den Euro-Goldpreis aus – der ja nun einmal für uns relevant ist: Hier erreichte der Goldpreis sein 52-Wochen-Hoch mit fast 1.225 Euro pro Unze schon im April. Damals war schlicht und einfach der US-Dollar deutlich stärker als heute. Stellen Sie sich vor: Seitdem hat die US-Leitwährung bis jetzt 15% an Wert verloren. Das ist schon eine deutliche Verschiebung, die auf vielen Ebene deutliche Auswirkungen hat.

    Dollar-Schwäche treibt den Goldpreis an

    Und tatsächlich war es eben in der Vergangenheit oft so, dass in schwachen Dollar-Phasen der Goldpreis regelmäßig zugelegt hat. Genau das erleben wir in diesen Wochen wieder: Der Euro hat mit mehr als 1,22 Dollar jetzt den höchsten Stand seit Ende 2014 erreicht. Ob sich dieser Trend nun weiter fortsetzt, wird sich noch zeigen müssen. Klar ist aber: Auf- oder Abwertungen zwischen US-Dollar und Euro von rund 15% auf Jahresbasis sind schon sehr starke Ausschläge.

    Aber genau hier kommen eben auch Ihre Edelmetall-Investitionen ins Spiel. Damit Sie sich gegen die Schwankungen an den Finanzmärkten absichern, bietet es sich an, direkt auf Gold und im geringeren Maß auch auf Silber zu setzen.

    Ich meine hier ganz klar die physischen Edelmetalle mit Barren und Münzen. Die haben auf jeden Fall das Potenzial auch in Krise Ihnen im Depot eine hohe Stabilität zu bieten. Eine andere Möglichkeit haben Sie hier mit Rohstoffaktien – also den Produzenten von Gold, Silber und anderen Metallen.

  • 12.01.2018 13:22

    Böhmers Börsenwoche: Bitcoin-Absturz - das ist jetzt wichtig

    Bitcoin steht im Blickpunkt und verliert aktuell deutlich an Wert. Doch 2018 wird ein ganz spannendes Jahr für Kryptowährungen.

  • 11.01.2018 15:30

    Goldchancen 2018: 1.500 Dollar sind drin

    Wie schätzen die Experten die aktuellen Aussichten beim Gold ein? Hier erscheinen natürlich gerade in diesen Tagen extrem viele Prognosen zur Entwicklung im Jahr 2018. Bei meinen Recherchen bin ich jetzt auf eine interessante Einschätzung des US-Experten Frank Holmes gestoßen.

    In einem aktuellen Interview erklärte der erfolgreiche Fondsmanager, dass er nach den zweistelligen Zuwächsen beim Gold im abgeschlossenen Jahr auch in diesem Jahr wieder einen zweistelligen Zuwachs erwartet. „Anfang vergangenen Jahres habe ich die Marke von 1.300 USD als Ziel für den Goldpreis ausgegeben. In diesem Jahr ist es gut möglich das Gold bis auf 1.500 USD pro Unze ansteigt“, erklärte Holmes.

    Seiner Meinung nach ist die aktuelle Politik von Donald Trump weiter positiv für Gold einzustufen. Vor allem das Bestreben des US-Präsidenten den Dollar weiterhin schwach zu halten, dürfte weitere positive Effekte für den Goldpreis geben.

    Und auch das Umfeld der weiterhin negativen Realzinsen für die Investoren bleibt ein positiver Aspekt für Gold. Realzinsen meint hier die tatsächlichen Zinsen die Investoren bekommen, wenn man vom bestehenden Zinssatz die aktuelle Inflation abrechnet. Und hier kommt ein wichtiger Aspekt ins Spiel: Nach Ansicht von Frank Holmes ist es ganz klar so, dass die derzeitige Inflationsrate weit über den 2 % liegt die offiziell berichtet werden. Insofern ist auch das ein weiterer positiver Faktor für den Goldmarkt.

    Bitcoin ist wichtig – aber nicht entscheidend für Gold

    Und auch zum Verhältnis Bitcoin und Gold hat Frank Holmes aktuell eine Meinung. Entgegen vieler andere Experten glaubt er nicht, dass die deutliche Zuwächse beim Goldpreis in den vergangenen Wochen auf Zuflüsse von Bitcoin Investoren zurückzuführen sind, die ihrerseits Gewinne gemacht haben.

    Gerade die vergangenen Monate sieht er im Bereich Bitcoin als neu aufkommende Trading-Chance. Viele junge Leute nutzen jetzt die Chance beim Trading auf Kryptonwährungen zu setzen. Damit konkurrieren Bitcoin und Co. eben nicht mit Gold als klassische Anlage. „Die neue Kryptowährungen konkurrieren hier vielmehr mit kleinen Aktien – auch aus dem Rohstoffbereich“, so Holmes weiter.

    In besonders optimistischen Phasen im Rohstoffbereich wurden die kleinen Rohstoffaktien vor allen Dingen als Trainingschance angesehen, um schnelle Gewinne zu erzielen. Wenn diese Chancen jetzt die Kryptowährungen bieten, dürfte das tatsächlich kurzfristig auf die Entwicklung von kleinen Rohstoffunternehmen drücken, denn hier ist eine neue Konkurrenz entstanden.

    Diese Gedanken halte ich für extrem wichtig und Sie können sicher sein, dass ich diese Entwicklung genau beobachten werde.

  • 10.01.2018 15:23

    Die größte Schwäche von Elektroautos

    An dieser Stelle schreibe ich regelmäßig über die positiven Aussichten der Elektromobilität. Gestern hatte ich einmal mit zwei Kolleginnen die Chance, persönliche Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln. Beim Rückweg aus der Münchner Innenstadt zum Flughafen fuhren wir in einem i3 von BMW, der im Rahmen eines CarSharing Projekts angeboten wurde

    Und die Fahrt zum Flughafen zeigte uns, dass es doch noch einige Jahre dauern wird, bis sich die Elektrofahrzeuge wirklich durchsetzen können. Wir starteten am Münchner Hauptbahnhof mit einer Akkuladung von 86 % und einer Fahrstrecke von 36 km bis zum Flughafen. Soweit so gut. Doch die Anzeige für die verbliebene Reichweite stand nur bei 88 km.

    Für einen fast vollen Akku ist das nicht besonders viel. Zunächst schaltete ich einmal die Klimaanlage aus und die Reichweite erhöhte sich um 10 km. Dann starteten wir die Fahrt und im Innenstadtbereich tat sich bei der verbliebenen Akkuleistung nur wenig. Doch als wir dann auf die Autobahn Richtung Flughafen gingen, sank die Akku Leistung doch stetig.

    Reichweite von knapp 100 km mit fast vollem Akku – das ist einfach zu wenig

    Als wir dann den Flughafen erreichten, hatten wir nur noch eine Rest Ladung im Akku von rund 50 %. Und dann ergab sich ein weiteres kleines Problem: wir parkten das Auto zwar in der vorgesehenen Tiefgarage direkt an einer Ladestation – aber wir waren nicht autorisiert tatsächlich auch das Auto dort aufzuladen. Und so standen an den zahlreichen Ladeplätzen für Elektrofahrzeuge mindestens die Hälfte der Fahrzeuge ohne Ladekabel. So etwas macht natürlich wenig Sinn in der Praxis, wenn die Fahrzeuge dann wieder den weiten Weg in die Stadt fahren sollen.

    Vom Fahrkomfort her bot der BMW eine sehr gute Performance und wir waren alle 3 damit sehr zufrieden. Doch die tatsächliche Reichweite dieses Fahrzeugs hat uns dann doch schwer überrascht. Bei diesen Zahlen bleibt es wohl vorerst erst einmal so, dass Elektrofahrzeuge eine Alternative für den Stadtverkehr darstellen.

    Nichtsdestotrotz müssen Sie eine Sache dabei bedenken: Der Boom bei Elektrofahrzeugen wird in den nächsten 5 Jahren auf jeden Fall einsetzen. Der große Marktdurchbruch wird spätestens ab dem Jahr 2020 kommen, wenn die großen Hersteller wie VW oder auch Ford zahlreiche reine Elektro-Modelle im Mittelklassesegment platzieren werden.

    Das wird dann auch den großen Schub bei der Nachfrage für die wichtigen Rohstoffe geben. Wie Sie wissen, gehören Kobalt und Lithium zu den maßgeblichen Bestandteilen der wichtigen Batterien in Elektroautos. Und genau hier kommt das Thema Rohstoffe mit hinein. Wer jetzt schon auf aussichtreiche Unternehmen in diesen beiden Segmenten setzt, kann schon vor dem eigentlichen Boom hohe Gewinne mit den passenden Aktien erzielen.

    Und auch wenn die persönliche Erfahrung mit dem BMW in München jetzt doch eher ernüchternd war, zeigen die bisherigen Elektrofahrzeuge eins ganz klar auf: Es gibt eine wirkliche Alternative zu Verbrennungsmotoren – wenn es erst einmal auch nur im Stadtverkehr sein wird. Das eröffnet dieser Branche enorme Chancen und damit bietet das auch Chancen für Sie als Rohstoffanleger.

  • 09.01.2018 17:09

    Diese Rohstoff-Trends müssen Sie 2018 kennen

    Gestern war ich mal wieder unterwegs und habe meinen Kollegen Oliver Groß in München getroffen. Und obwohl viele Investoren in diesen Tagen noch im Urlaub sind, hat Oliver Groß schon die ersten Tage des neuen Jahres für attraktive Trades genutzt. So hat er schon zwei kurzfristige Trades mit hohen Gewinnen abgeschlossen. Dabei brachte das für die Leser seines Börsendienstes 50% bzw. sogar 71% Gewinn – und das in wenigen Wochen.

    Bei unserem Treffen ging es nun auch darum, was denn die großen Themen 2018 für den Rohstoffmarkt werden können. Dabei wies Oliver Groß mich auf zwei wichtige Aspekte hin, die ich Ihnen heute mitteilen möchte.

    Zum einen erwartet er wieder deutlich stärkere Goldaktien in diesem Jahr. Ein Grund dafür sieht er ganz klar im extremschwachen Angebot auf dem physischen Goldmarkt. „In Teilen ist es schon fast so, dass der Goldmarkt ausgetrocknet ist“ erklärte er mir. Und tatsächlich steckt ein Phänomen dahinter, was in den kommenden Jahren eine große Bedeutung am Goldmarktbekommen wird: Es geht hier um Peak Gold.

    „Peak Gold“ wird schon bald für Herausforderungen sorgen

    Damit ist der Produktionshöhepunkt beim Gold gemeint. Im Endeffekt wird diese maximale Produktionszahl wohl in den kommenden Jahren erreicht sein – und dann wird es langfristig mit den produzierten Goldmengen nur noch nach unten gehen – und das trotz der Milliardeninvestitionen in neue Goldvorkommen in den vergangenen Jahren.

    Und wenn die Nachfrage weiter so hoch bleibt, aber die Produktion nicht weiter steigt, wird das die Preise weiter stützen – und auch die Goldminen antreiben.

    Batteriemetalle stehen auch 2018 weiter im Fokus

    Zum anderen werden die sogenannten Batteriemetalle weiter im Fokus bleiben. Dazu zählen Lithium und auch Kobalt. Diese wichtigen Rohstoffe sind die Basis für die Ausbreitung der Elektromobilität, denn für die hochwertigen Batterien werden große Mengen dieser Rohstoffe benötigt. „Nach einer neuen Analyse werden bereits 2021 eindrucksvolle 26 sehr große Batterie-Fabriken (vgl. Tesla’s Gigafabrik in der Wüste von Nevada) im Einsatz sein und dafür sorgen, dass die Lithium-Batterienachfrage bis 2026 um Faktor 6-7 wachsen kann“, erklärte mir Oliver Groß.

    Damit bleiben Lithium aber auch Kobalt im neuen Jahr ein heißes Thema am Rohstoffmarkt. Und Sie können sicher sein, dass ich Ihnen die aktuellen News zu diesen beiden Rohstoffen auch weiterhin vorstellen werde.

  • 08.01.2018 14:40

    Bitcoin vs. Gold: Das Edelmetall holt wieder auf

    In den vergangenen Monaten ist viel passiert an den internationalen Finanzmärkten. Vor allem das Phänomen Bitcoin hat für viel Furore gesorgt und brachte auch massive Preisanstiege. Keine Frage: Wer früh bei diesem Hype mit dabei war, hat enorme Zuwächse erzielt.

    Doch jetzt ist der Hype auch erst einmal zum Stillstand gekommen. Das zeigt der Blick auf die Entwicklung beim Bitcoin in den vergangenen 4 Wochen. Hier tritt der Preis nicht nur auf der Stelle – er gibt sogar nach und bringt es auf ein Minus von knapp 6%. Ein anderes Investment hat hingegen im gleichen Zeitraum wieder klar an Boden gewonnen: Gold bringt es auf Sicht von 4 Wochen auf einen Zuwachs von rund 6 %.

    Nun ist das nur ein erstes Signal noch kein Hinweis für eine Trendwende. Aber ich sehe hier auf jeden Fall erst einmal eine gewisse Rückkehr zum soliden Investment. Und eins muss ihn bei dem ganzen Hype um Bitcoin und andere Kryptowährungen immer klar sein: Was wir aktuell erleben, ist nichts anderes als eine heiße Spekulationswelle.

    Wer in den vergangenen drei oder vier Monaten auf diese neue Währung gesetzt hat, der hat nicht auf die Einführung neuer Bezahlsysteme unabhängig vom bestehenden Bankensystem setzt. Wer in den vergangenen vier Monaten in diesen Sektor investiert hat, der hat ganz klar auf die heiße Spekulation gesetzt. Hier trifft ein riesiges Interesse auf ein begrenztes Angebot und daraufhin sind die Preise durch die Decke gegangen.

    Beim Bitcoin sind jetzt Gewinnmitnahmen angesagt

    Daher sollten einige Spekulanten jetzt auch einmal an Gewinnmitnahmen denken und sich über die erzielten Gewinne bei Bitcoin oder anderen Kryptowährungen freuen. Da die Schwankungsbreite bei diesen Währungen so groß ist, kommt es allerdings beim Verkauf auf das Timing an. Tagesschwankungen zwischen 3 und 5 % sind an der Tagesordnung.

    Sowas gab es auch einmal beim Goldpreis. Doch diese Zeiten sind vorbei. Was wir derzeit erleben sind stetige aber solide Zuwächse für das gelbe Edelmetall. Nun sind 6 % in 4 Wochen ein ordentlicher Wert aber natürlich nicht herausragend. Doch wer auf die schnelle Rendite schaut, ist bei Edelmetallen wie Gold sowieso falsch. Hier geht es um die solide Basis für den persönlichen Vermögensschutz. Und dafür ist Gold auf jeden Fall weiter ein sehr wichtiger Baustein.

    Und eins müssen Sie immer bedenken: Beim Goldpreis spielt auch die Währung eine Rolle. Doch auch das war in den vergangenen 4 Wochen positiv, denn auch auf Euro Basis hat der Goldpreis knapp 4 % an Wert gewonnen.

  • 05.01.2018 15:00

    Böhmers Börsenwoche: Direkt aus Namibia - alles Wichtige zu Tesla

    Heute noch einmal aus Namibia, direkt aus Windhuk alles Wichtige zur aktuellen Schwäche bei Tesla.

  • 04.01.2018 16:22

    Was ich aktuell in Namibia gelernt habe

    In diesen Tagen bin ich in Namibia unterwegs. Das afrikanische Land spielt aus deutscher Sicht nur eine untergeordnete Rolle – obwohl es eine Kolonialvergangenheit besitzt, die heute noch an vielen Stellen sichtbar ist.

    Das zeigt sich an den zahlreichen deutschen Straßennamen, die noch immer existieren. Aber auch in den Supermärkten sind extrem viele deutsche Artikel erhältlich. Aus Rohstoffsicht ist das Land auch extrem interessant. Mit der Uranmine Langer Heinrich gibt hier eine der wichtigsten Uranminen der Welt. Das Vorkommen wird schon seit den 1970er Jahren abgebaut.

    Hinzu kommen noch große Vorkommen im Bereich Diamanten, die insbesondere an der Küste zu finden sind. Aber das Land hat noch weitere Aspekte zu bieten, die sehr spannend sind. In Namibia kann man der Erdgeschichte mehr oder weniger über die Schulter schauen. Die Namibwüste gehört dabei zu den ältesten Wüsten der Welt. Hier sind die verschiedensten geologischen Formationen gut erkennbar.

    Da aber dort auch die Lebensbedingungen besonders hart sind, ist das Land extrem dünn besiedelt. Nur etwas mehr als 2 Millionen Menschen leben auf der riesigen Fläche des Landes. Und neben den Rohstoffvorkommen ist natürlich der Tourismus ein ganz wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Land.

    Eine Rundreise durch das Land bietet extrem viel – von der afrikanischen Savannenlandschaft im Norden mit dem Etosha Nationalpark bis hin zu den ausgedehnten Wüsten der Namib und der Kalahari kann man hier ganz verschiedene Landschaften erkunden.

    2018 werden die Batteriemetalle wichtig bleiben

    Ich habe die vergangenen Tage der Ruhe aber auch dazu genutzt, auf die eher langfristigen Trends des Rohstoffmarktes einmal genauer zu schauen. Dabei ist mir gerade innerhalb der vergangenen Monate ganz stark aufgefallen, dass es extrem viele neue Studien und Marktanalysen rund um das Thema der Elektromobilität gibt. Das ist auch im Bereich der Rohstoffe extrem wichtig, denn die sogenannten Batteriemetalle wie geben Lithium oder Kobalt haben 2017 ein sehr starkes Jahr erlebt.

    Hier erwarte ich im neuen Jahr eine Fortsetzung der positiven Entwicklung. Tatsächlich ist dieser Bereich gerade jetzt erst dabei wirklich groß zu werden. Noch gehören Elektroautos zu den Exoten auf den Straßen – aber das wird sich innerhalb der nächsten Jahre ändern.

    Dabei ist aber eins auch klar: Länder wie Namibia, in denen große Distanzen eine Rolle spielen, werden auf längere Sicht noch ganz klar von klassischen Antrieben dominiert werden.